San Diego Padres
Im Jahr 1999 reiste Mäsi für einen Sprachaufenthalt nach San Diego – ohne zu ahnen, dass diese Zeit nicht nur sein American English, sondern auch seine sportlichen Vorlieben für immer verändern würde. Seine Hostfamily war leidenschaftlicher Fan der San Diego Padres und so wurde aus dem eingefleischten Fussballfan Mäsi quasi über Nacht auch ein begeisterter Anhänger des gemächlichen, aber keineswegs langweiligen Baseball-Spiels. Regelmässig besuchte er die Heimspiele der Padres im Qualcomm Stadium. Damals gab es noch keine Onlinetickets: «Nach der Schule fuhr ich mit dem Trolley zum Stadion, um für mich und meine Klassenkameraden Tickets zu besorgen.» Unvergesslich bleibt für ihn das Spiel gegen die Rivalen der Los Angeles Dodgers. 56’500 Fans. Ein 3:0-Sieg. Und Mäsi mittendrin. In Erinnerung schwelgend ergänzt er: «Und ich habe Tony Gwynn spielen sehn – die Padres-Legende!»
Seine Begeisterung ist bis heute ungebrochen. Kein Padres-Spiel, das halbwegs zu einer christlichen Zeit beginnt, lässt er sich im TV entgehen – und wenn es passt, reist er nach Kalifornien, um seine Mannschaft live zu erleben. Erst letzten September, während seiner Auszeit, verbrachte er eine ganze Woche in America’s Finest City, um Abend für Abend in die einmalige Atmosphäre des Petco Parks einzutauchen. «Jedes Spiel war unglaublich, das Stadion immer prallgefüllt und die Stimmung einzigartig – besonders bei den Homeruns.» Apropos Homerun: Als Namensgeber von Immobilienprojekten träumt Mäsi seit Langem davon, einer Liegenschaft den Vermarktungsnamen «HOMERUN» zu verpassen. «Dieses Naming ist in unserer Agentur mittlerweile ein «Running Gag» – aber irgendwann entscheidet sich ein Kunde dafür, da bin ich sicher.»

